The year 2012 brought important improvements and expansions to their IT landscapes for many SAP customers. A good reason to continue the cooperation of DSAG and SAP at the highest level. Dr. Marco Lenck, CEO of DSAG, and Michael Kleinemeier, President Middle & Eastern Europe (MEE), about innovation, integration and the spice of a good partnership.

Die DSAG geht in ihr 16. Jahr. Herr Kleinemeier, was wünschen Sie sich für 2013 von der größten europäischen Anwendergruppe?

Michael Kleinemeier: Ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft partnerschaftlich zusam­menarbeiten und so gemeinsam die Kunden­bedürfnisse erkennen und adressieren. Viele Kunden stärken ihre globale Wettbewerbsfähigkeit mit Hilfe neuer Anwendungen, die beispielsweise auf SAP HANA laufen und entsprechenden Nutzen bringen, sowie mit unseren Cloud-Angeboten und mobilen Anwendungen. Gemeinsam mit der DSAG möch­ten wir daran arbeiten, dass die Mitglieder das große Innovationspotenzial der SAP-Lösungen erkennen und in ihren Unternehmen entsprechend umsetzen können.
Michael Kleinemeier
President Middle & Eastern Europe (MEE)

Dr. Marco Lenck: Wir transportieren Informationen über die Innovationen im Rahmen unserer Arbeitskreise und Webinare. Dabei geht es vor allem darum, die entsprechenden Informationen in die Anwendersprache zu übersetzen. Dementsprechend geben wir Hin­weise zum Umgang mit den Informationen, regen Diskussionen dazu an und fördern den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern. 

Wie können SAP und DSAG gemeinsam die Innovationen weiter fördern, damit diese beim Kunden auch ankommen?

Lenck: Ich möchte das Ganze einfach umdrehen: Damit aus DSAG-Sicht eine Innovation beim Kunden ankommen kann, muss sie gebraucht und verstanden werden sowie einfach umzusetzen sein. Eine Innovation in die Welt zu setzen in der Hoffnung, dass die Kunden sie schon benötigen werden, ist unserer Meinung nach die falsche Reihenfolge.
Dr. Marco Lenck
DSAG-Vorstandsvorsitzender

SAP und DSAG arbeiten gemeinsam daran, dass Innovationen bei SAP-Anwendern ankommen. Herr Kleinemeier, an welche Erfolge denken Sie dabei?

Kleinemeier: Vor allem denke ich dabei zuerst an die über 140 Arbeitskreise, in denen viele unserer Kunden, aber auch mehr als 100 SAP-Mitarbeiter äußerst aktiv sind. Mit den entsprechenden Gremien haben wir ge­meinsam erfolgreich daran gearbeitet, Innovationen wie beispielsweise SAP HANA transparent und verständlich darzustellen. Nicht zuletzt möchte ich auch die Customer-Engagement-Initiative und das Customer-Connection-Programm erwähnen. Gerade letzteres hat seit seinem Start im vierten Quartal 2010 über 200 Verbesserungen für unsere Kunden ermöglicht.

Welches Instrument der Zusammenarbeit ist für die DSAG das effektivste?

Lenck: Das effektivste Instrument ist immer dasjenige, das für die jeweilige Fragestellung am besten geeignet ist. Genau nach diesem Grundsatz arbeiten wir seit Jahr und Tag g innerhalb der Arbeitskreise und -gruppen zusammen. Wie Michael Kleinemeier bereits hervorgehoben hat, konnten wir gemeinsam die Customer-Engagement-Initiative und das Customer-Connection-Programm als wichtige Einflusskanäle schaffen und mit Leben füllen. Das ist bislang sehr effektiv und soll es auch bleiben. Auf übergeordneter Ebene sind die Strategiemeetings und Themenworkshops mit SAP sicher sehr sinnvolle Ins­trumente, um auch hier auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. 

Die DSAG setzt sich für durchgängige Prozesse, nutzenbezogene Lizenzpreise, eine schlanke Einführung neuer SAP-Lösungen und die Akzeptanz von SAP-Lösungen in der Fachabteilung ein. Welche konkreten Punkte sieht die SAP bereits realisiert?

Kleinemeier: Produkte aus unseren Zukäufen haben wir in unsere Lösungen integriert. Die erste Schnittstelle von SAP Human Capital Management zu Employee Central, der zentralen Stammdatenablage von SuccessFactors, oder die RDS-Lösung „Ariba Collaborative Commerce Package“ für die Anbindung an das Ariba-Netzwerk sind nur zwei Beispiele. SAP-Rapid-Deployment-Lösungen unterstützen unsere Kunden bei einer Vielzahl von Herausforderungen. Von der Anbindung von Cloud- und mobilen Lösungen an die On-Premise-Welt bis hin zur schnellen und einfachen Software-Einführung durch den vorkonfigurierten Funktionsumfang. Ge­rade in den Fachabteilungen kann die DSAG mit ihren Arbeitsgruppen einen wesentlichen Beitrag leisten und Potenziale aufzeigen. Zudem setzen wir auf kundengerechte Preis­modelle, beispielsweise bei unseren Cloud-Lösungen mit nutzerbezogenen Lizenzpreisen.

Herr Dr. Lenck, wo liegen die Schwer­punk­te der Arbeit der DSAG für 2013 und welche konkreten Ziele formu­lieren Sie für Ihre Amtszeit als Vorstandsvorsitzender? 

Lenck: Ich möchte gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen die zielgerichtete, nachhaltige Zusammenarbeit mit SAP weiter stärken und ausbauen. Als Rahmen dafür sollen die vier Schwerpunkte dienen, die wir auf dem Jahreskongress im letzten Jahr formuliert haben: Geschäftsprozesse durch­gängig abbilden, nutzengerechte Preismodelle realisieren, den Nutzungsgrad von SAP-Lösun­gen im Fachbereich steigern und eine schlan­­ke Einführung neuer SAP-Lösungen ermög­lichen. Aber wie bereits mehrfach betont, diese Ziele kön­nen wir nur mit SAP gemein­sam erreichen und daran arbeiten wir.

Herr Kleinemeier, welche Top-Themen sehen Sie auf der gemeinsamen Agenda von SAP und DSAG in diesem Jahr?

Kleinemeier: 2013 steht für uns ganz klar im Zeichen der Integration unserer Innovationen in die bestehenden Systemlandschaften der DSAG-Mitglieder und aller SAP-Kunden. Neben unseren Kernprozessen sehen wir auch für dieses Jahr SAP HANA, Mobility- und Cloud-Lösungen als wichtigste Themen. 

DSAG und SAP sind nicht immer einer Meinung. Das kann auch gar nicht anders sein. Wie überwindet eine gute Partnerschaft die unterschiedlichen Sichtweisen?

Lenck: In einer guten Partnerschaft muss man auch den Standpunkt des anderen einnehmen können. So versteht man besser, warum der andere so agiert, und kann einen für beide Seiten akzeptablen Vorschlag finden. Wir arbeiten seit einiger Zeit mit der SAP in solch einem belastbaren Bezie­hungs­­manage­ment zusammen, das uns ermöglicht, eben­so strittige Punkte zur Sprache zu bringen. SAP braucht erfolgreiche Kunden – und diese wiederum brauchen langfristig eine erfolgreiche SAP. In der DSAG bringen wir beide Sichtweisen zusammen.

In einer guten Partnerschaft muss man auch den Standpunkt des anderen einnehmen können. So versteht man besser, warum der andere so agiert, und kann einen für beide Seiten akzeptablen Vorschlag finden. Wir arbeiten seit einiger Zeit mit der SAP in solch einem belastbaren Bezie­hungs­­manage­ment zusammen, das uns ermöglicht, eben­so strittige Punkte zur Sprache zu bringen. SAP braucht erfolgreiche Kunden – und diese wiederum brauchen langfristig eine erfolgreiche SAP. In der DSAG bringen wir beide Sichtweisen zusammen.

Kleinemeier: Partnerschaft bedeutet, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. Da sind unterschiedliche Sichtweisen normaler Bestandteil der Zusammenarbeit. Wichtig bei unserer Beziehung mit der DSAG ist eine offe­ne Diskussionskultur zum Wohle der Kun­den und der regelmäßige Austausch zu den Themen, die unsere Kunden bewegen. Wie Herr Dr. Lenck schon sagte, die SAP ist nicht erfolgreich ohne ihre Kunden und umgekehrt.

Herr Kleinemeier, Herr Dr. Lenck, herz­lichen Dank für das Gespräch!

 

Expand proximity to the user

Mr. Thomsen, DSAG members are proven to be a very loyal, but also very critical clientele. What do you expect from working with SAP customers from the DACH region? 

Hartmut Thomsen, Director of SAP Deutschland AG & Co. KG (Market Unit

Hartmut Thomsen,  Director der SAP Deutschland AG & Co. KG
Hartmut Thomsen, Director der SAP Deutschland AG & Co. KG

Germany) : For us, being close to our users is the most important factor in order to be able to develop solutions that are based on customer requirements. The DSAG gives us bundled customer feedback and access to a broad customer base. DSAG is an important platform for showing SAP users the added value of our new topics. That is why it is very important to me to expand this valuable collaboration and continue to work on an open, honest and understanding dialogue. 

 

   

Was können Schweizer SAP-Kunden in 2013 erwarten?

Herr Sieber, nutzengerechte Preismodelle und finanziell attraktive Mobility-Lösungen stehen auf der Wunschliste der Schweizer DSAG-Mitglieder ganz oben. Was können die Schweizer SAP-Kunden diesbezüglich in 2013 erwarten?

 

​​​​​​​ Stephan Sieber, Managing Director  SAP Schweiz
​​​​​​​ Stephan Sieber, Managing Director  SAP Schweiz

Stephan Sieber, Managing Director SAP (Schweiz) AG: Die SAP arbeitet eng mit der DSAG zusammen, um nutzengerechte Preismodelle für SAP-Kunden zu entwickeln. Ein wichtiger Punkt, den wir gemeinsam angegangen sind, war die flexiblere Zusammenstellung von Nutzerlizenzen mit unterschiedlichen Berechtigungen. Diesen Ansatz unterstützen wir jetzt, indem Lizenzen mit unterschiedlichen Berechtigungsgraden zu gleichen Anteilen erworben werden können. Darüber hinaus verbessern wir kontinuierlich in Kooperation mit der DSAG – und oft auf deren Anregung – die Lizenz-Metriken, also die Berechnungs­grundlagen. Was den Bereich Mobility betrifft, haben wir eine Reihe von Rapid Deployment Solutions (RDS) entwickelt, die mit klar definierten Implementierungsservices zu transparenten Preisen sowie einer schnellen und schlanken Einführung entscheidend dazu beitragen, die TCO zu senken. 

     

Passende Lösungen für innovative Themen 
 

Herr Muther, Österreich ist ein kleiner und reifer Markt mit vielen erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und Konzernen, die international agieren. Was können die österreichischen SAP-Anwender in 2013 erwarten?

Andreas Muther, Managing Director SAP Österreich: Wir sehen drei Schwerpunkte für 2013:. Zum einen die aktuellen Innovationsthemen, für die wir als SAP die passenden Lösungen anbieten, z.B. für den Bereich Mobilität. Hier werden die Stichworte Infrastruktur, Geräte- und Anwendungsverwaltung auf der Sybase Unwired Platform eine wichtige Rolle spielen. Zum anderen der Bereich Cloud-Computing, bei dem die Aufmerksamkeit auf der vernetzten B2B-Beschaffung mittels SAP Ariba-Plattform liegen wird. Und schließlich sehen wir großes Potenzial bei der In-Memory-Technologie, die Informationen in Echtzeit mit SAP HANA ermöglicht.

Andreas Muther,Managing Director SAP Österreich
Andreas Muther,Managing Director SAP Österreich

(Hinweis der Redaktion: Seit Mai 2013 ist Klaus Sickinger Managing Director SAP Österreich.)


0 Kommentar(e)
0
(0) Bewerten Sie diesen Artikel

1-13

Aktuelles

Das könnte Sie auch interessieren

Mitgliedermagazin
blaupause

Als DSAG-Mitglied erhalten Sie automatisch Zugang zum DSAG-Mitgliedermagazin blaupause. Ob in gedruckter Form und/oder als Online-Ausgabe. Legen Sie es ganz einfach selbst in Ihrem Mitgliederprofil im DSAGNet fest.

Zum Mitgliedermagazin